Objekt-Funktions-Analyse

Mit Hilfe der Objekt-Funktions-Analyse lassen sich existierende Systeme analytisch untersuchen. Die Komponenten und Systemteile werden auf den 3 System-Ebenen in Blöcke gegliedert. Diese Blöcke werden mit Wirkungspfeilen (Funktionen) verbunden. Die Funktionen werden in verschiedenen Klassen gegliedert und grafisch getrennt dargestellt: nützliche Funktionen, schädliche Funktionen, ineffektive Funktionen und überschüssige Funktionen. Die ineffektiven bzw. überschüssigen Funktionen können über die Fragestellungen: "möchte ich mehr bzw. möchte ich wengiger") erkannt werden.
Im Funktionen-Modell wird die "primär nützliche Funktion" (PUF - primary useful function oder MUF - main useful function) speziell hervorgehoben. An dieser Funktion orientiert sich das gesamte System und dessen Optimierungen. Neben der PUF kann auch die PHF (primary harmful function) hervorgehoben werden.
Die klassische Objekt-Funktions-Modellierung sollte in zwei Aspekten noch erweitert werden. Erstens durch den Eintrag der Komponenten Eigenschaften und zweitens durch die Darstellung der Veränderungen des Modells über die Zeit.

Aus der Objekt-Funktions-Analyse lassen sich Problemzonen, Widersprüche uvm. gut extrahieren. Die Problemzonen (operation zone) können noch detaillierter dargestellt werden. Hier empfiehlt es sich die ursprünglichen Beziehungen "Objekt-Funktion-Objekt" (Hauptwort-Verb-Hauptwort) in einer feineren Struktur darzustellen: "Objekt-Funktion (Beschreibung_en der Funktion_en)-Objekt".

Es gibt unterschiedliche Darstellungsformen der Objekt-Funktions-Analyse: grafische Darstellung, grafische Darstellung mit Hierarchie Ebenen, Matrix-Form.